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Psychische Symptome sind selten zufällig – sie haben eine Geschichte und einen Sinn.

In meiner psychotherapeutischen Arbeit biete ich Ihnen einen geschützten Raum, in dem belastende Gefühle, wiederkehrende Konflikte und Beziehungsmuster in Ruhe verstanden werden können. Im gemeinsamen Gespräch versuchen wir hinter die aktuellen Symptome zu schauen und die zugrunde liegenden inneren Dynamiken zu erkennen. Ziel ist es, mehr inneren Spielraum zu gewinnen, leidvolle Wiederholungen zu verändern und einen lebendigeren, selbstbestimmteren Umgang mit sich und anderen zu entwickeln.

Behandlungsansätze

Analytische Psychotherapie

Die analytische Psychotherapie zielt auf die  Bearbeitung unbewusster Konflikte und  Beziehungserfahrungen. Sie ist vor allem dann sinnvoll, wenn sich Probleme durch viele Lebensbereiche und über lange Zeit hinweg ziehen, sich in festen Beziehungsmustern wiederholen und eine grundlegende Veränderung von Selbst- und Beziehungserleben angestrebt wird. Die Behandlung ist langfristig angelegt und findet mehrfach pro Woche statt, um den meist intensiven therapeutischen Prozess  gut begleiten zu können.

Der typische Ablauf einer Psychotherapie

Im Erstgespräch (auch Sprechstunde genannt) klären wir zunächst, was Sie belastet und ob 
eine Psychotherapie sinnvoll ist. Wir besprechen, welche Hilfeform für Sie am besten passt 
(z.B. Psychotherapie, andere Beratung, Klinik, Reha). 


In der Probatorik lernen wir uns genauer kennen und prüfen, ob wir gut zusammenarbeiten 
können. Wir besprechen Ihre Lebensgeschichte, Beschwerden und Ziele ausführlicher und 
stellen ggf. eine Diagnose. Im Verlauf entscheiden wir gemeinsam, ob und in welcher Form 
eine Therapie beantragt werden soll. 


Die Kurzzeittherapie (KZT) ist eine zeitlich begrenzte Therapie mit einer begrenzten Stundenzahl –
typischerweise 24. Für manche Themen und Störungsbilder reicht sie aus.

Die Langzeittherapie (LZT) umfasst deutlich mehr Stunden und ist für chronische bzw. komplexe 
Symptome gedacht. In einer analytischen Psychotherapie sind bis zu 300 
Behandlungsstunden möglich, in einer tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie bis zu 
100 Stunden. Hierfür ist in aller Regel ein Bericht an einen externen Gutachter nötig, um die

Notwendigkeit der Therapie zu begründen.

Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie konzentriert sich stärker auf aktuelle Belastungen und Konflikte. Sie ist besonders geeignet, wenn ein oder wenige klar benennbare Themen im Vordergrund stehen – etwa eine Krise, Beziehungskonflikte oder eine depressive oder ängstliche Symptomatik. Die Behandlung ist zeitlich begrenzter als die analytische Psychotherapie und findet üblicherweise einmal pro Woche statt; im Mittelpunkt steht die Verbindung zwischen aktuellem Erleben, biografischem Hintergrund und dem Erarbeiten neuer Spielräume.

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